Gehaltswünsche 2021 inklusive Risikozuschlag.

Nach monatelangem Zögern steigt die Wechselbereitschaft von Fach- und Führungskräften wieder stark an. Damit einher gehen auch höhere Gehaltsforderungen. Aufgrund der Lockdowns und der unvorhersehbaren Zukunft im vergangenen Jahr haben viele Bewerber bis Anfang 2020 mit einem möglichen Arbeitgeberwechsel gewartet. Da der Markt jedoch weiterhin stabil ist, blicken viele Unternehmen optimistisch in die Zukunft, und die Inzidenzraten tendieren weiterhin nach unten.

„Es gibt mehr Fach- und Führungskräfte in den Bereichen IT, Finanzen, Immobilien oder Gastgewerbe, die auf dem Markt wechseln möchten, als noch vor wenigen Monaten.“ bestätigt Garry Levin, Geschäftsführer des Personalberatungsunternehmens LHC International. „Aktuell scheitern der erfolgreiche Wechsel und Vertragsabschluss aber häufig an den aus Arbeitgebersicht zu hohen Gehaltswünschen der Kandidaten. Teilweise werden die Anforderungen übertrieben, oft werden diese mit zwei Faktoren erklärt. Zunächst einmal ist der Wettbewerb um die besten Talente wieder voll entbrannt und gute Fachkräfte sind in vielen Bereichen rar. Zudem ist der Jobwechsel trotz Aufbruchsstimmung derzeit für viele Bewerber ein großes Risiko. Diese Faktoren führen dazu, dass die Gehaltsvorstellungen der Kandidaten oft deutlich über dem liegen, was Unternehmen zu zahlen bereit sind.

Das Problem: Zu hohe Gehaltsvorstellungen versperren Bewerbern den Weg zu vielen spannenden Unternehmen oder gar Branchen. Daher ist es wichtig, genau zu erfahren, welche Gehaltsspannen in der aktuellen Marktsituation zu erwarten und gerechtfertigt sind. Um mit fundierten Gehaltsvorstellungen ins Vorstellungsgespräch oder in die nächste Gehaltsverhandlung mit einem Vorgesetzten gehen zu können, sollten sich Kandidaten und Mitarbeiter gut vorbereiten und die folgenden Tipps beachten.

Machen Sie den Gehaltscheck mit Google

Im Internet findet man für fast jeden erdenklichen Beruf Gehaltslisten, die eine Spanne für die üblichen Gehälter im jeweiligen Job aufweisen. Solche Listen eignen sich gut für eine erste Orientierung. Das Problem ist, dass die Gehaltsspanne recht breit sein kann und die Übersichten nicht immer die aktuelle Situation widerspiegeln. Ein Online-Gehaltscheck allein reicht daher meist nicht aus, um gut auf Gehaltsverhandlungen vorbereitet zu sein.

Platzieren Sie sich richtig in der Gehaltsspanne

Sobald Sie einen ersten Anhaltspunkt über die aktuellen Marktgehälter haben, wenden Sie sich Ihrer persönlichen beruflichen Situation zu. Berufseinsteiger sollten sich am unteren Ende der Skala einordnen. Wenn Sie bereits über einige Jahre Erfahrung verfügen und für den Job vielleicht überdurchschnittlich qualifiziert sind, sollten Sie sich am oberen Ende der Gehaltsspanne einordnen.

Das persönliche Wohlfühlgehalt finden

Neben der persönlichen Berufserfahrung und Qualifikation spielt ein weiterer Faktor eine wichtige Rolle: der Fachkräftemangel. Je mehr Ihre Fähigkeiten auf dem Markt gefragt sind und je weniger geeignete Kandidaten es gibt, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie Ihre Gehaltsforderung hochspielen können. All diese Faktoren abzuwägen und in Zahlen zu übersetzen, ist für Bewerber nicht einfach. Recruiter hingegen sprechen täglich mit Bewerbern und Kunden. Sie erfahren auch, auf welches Gehalt sich die beiden Parteien am Ende geeinigt haben. Dadurch haben sie einen hervorragenden Überblick über die Marktsituation und wissen, welches Gehalt Sie für eine bestimmte Stelle bei Ihrem Wunscharbeitgeber mit Ihrem Profil erwarten können. Auch für Sie als Bewerber ist die Vermittlung kostenlos.

 

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